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27. bis 30. SeptemberJazz Festival Leibnitz mit Stargast Wadada Leo Smith

Leibnitz ist dabei, sich als Fixpunkt der heimischen Jazzfestival-Szene zu etablieren. Im sechsten Jahr seines Bestehens warten wieder einige Jazz-Gustostückerl auf das Publikum in der Südsteiermark.

Jazz-Avantgarde-Legende Wadada Leo Smith kommt samz Quartett © APA
 

Der künstlerische Leiter, Otmar Klammer, stellte das diesjährige Programm des Jazzfestivals Leibnitz vor. Leit-Act der heurigen Ausgabe ist die Chicagoer Jazz-Avantgarde-Legende Wadada Leo Smith. Begleitet wird der 75-jährige Trompeter vom Great Lakes Quartet, das ebenso wie sein Star exklusiv am 28. September (Freitag) beim Jazz Festival Leibnitz zu Gast sein wird.

Weitere Highlights der handverlesenen Konzertliste sind das norwegische Bläserduo Daniel Herskedal & Marius Neset ebenso wie der italienische Top-Klarinettist Gabriele Mirabassi, der sich mit seinen Landsleuten Nando Di Modugno und Pierluigi Balducci zwei weitere Spitzenmusiker an seine Seite geholt hat. Mit dem Synesthetic Octet ist auch heuer wieder eine innovative heimische Gegenwartsjazz-Formation im Programm. Das Rahmenprogramm runden ein Kinderkonzert, eine Musikfotografie-Ausstellung und zwei Weinverkostungen ab.

Klammer zufolge befindet sich das Festival derzeit in der zweiten Entwicklungsstufe. Das erste Ziel, nämlich österreichweit wahrgenommen zu werden, sei erreicht. Nun gehe es auch um die internationale Etablierung. Schon in der Vergangenheit wurden Konzerte aus Leibnitz in mehreren europäischen Ländern und sogar in Israel und Australien ausgestrahlt. Derzeit beackere man vor allem die unmittelbaren Nachbarländer Ungarn, Slowenien - und Kärnten, so der künstlerische Leiter.

Dieses Jahr sei es dank des auf 90.000 Euro angewachsenen Gesamtbudgets - mehr als die Hälfte davon aus Ticketverkäufen und privaten Sponsorentöpfen - gelungen, einen seiner "absoluten Wunschkandidaten", den eingangs genannten Wadada Leo Smith zu engagieren. Ein weiterer solcher sei John Scofield. Klammer hofft, diesen in den kommenden Jahren zum Jazz Festival nach Leibnitz holen zu können.

Als dritte und letzte Entwicklungsstufe des Festivals definierte Klammer das Finden eines fixen Hauptsponsors. Danach gebe es für ihn "gewisse Limits". Eine Entwicklung in Richtung eines Pop & Rock umfassenden Massen-Events sei jedenfalls nicht in seinem Sinne. Als Beispiele dafür nannte Klammer die Festivals in Montreux (Schweiz), Pori (Finnland) oder das Jazzfest Wien.

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