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PolenDie veruntreute Revolution

Der Schriftsteller Martin Pollack hat viele Jahre lang für den „Spiegel“ aus Polen berichtet. Den Zerfall des Ostblocks erlebte er hautnah mit. Hier schreibt er über den gefährlichen Irrweg, den das Land seit geraumer Zeit eingeschlagen hat.

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Freiheitsheld Lech Walesa bei den ersten freien Wahlen in Polen 1989
Freiheitsheld Lech Walesa bei den ersten freien Wahlen in Polen 1989 © (c) Gamma-Rapho via Getty Images (Georges MERILLON)
 

Das Jahr 1989 hat sich in unser Gedächtnis als ein Jahr der Revolutionen in Osteuropa eingebrannt, die nicht überall gleichzeitig erfolgten, doch am Ende zum Zusammenbruch des kommunistischen Systems in diesem Teil der Welt führten. Ein Jahr der Wunder, wie der polnische Dissident Adam Michnik es formulierte. Bemerkenswert erscheint, dass diese Revolutionen, falls man wirklich von solchen sprechen darf, weitgehend unblutig erfolgten. Die kommunistischen Regime, die viele von uns für unüberwindlich hielten, gaben die Macht erstaunlich rasch und leise ab, ohne die gefürchteten Sicherheitskräfte oder das Militär einzusetzen, die ihnen damals noch zur Verfügung standen.

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