„Low Risk“, also wenig Gefahr, ist ja nur was für Anfänger. Wenn man richtig viel verdienen und noch ein bisschen was erleben will, dann lässt man sich in der Kategorie „High Risk“ einstufen. „HiHi“, schreibt dann auch die Person beim Auswahlverfahren auf den Bildschirm. Irgendwie ja auch nett. So wie das fabelhafte Haus in bester New Yorker Lage, der üppige Weinkeller und der fette Range Rover in der Garage. Dieser schöne Schein ist natürlich nur die nötige Oberflächenpolitur, die man so braucht, wenn man für eine Agentur arbeitet, die weder Kindermädchen noch Hundesitter, sondern Auftragskiller beschäftigt. Und weil ein Ehepaar offenbar weniger Aufmerksamkeit erregt als ein hochtrainierter James-Bond-Verschnitt, ziehen John Smith (Donald Glover) und Jane Smith (Maya Erskine) in die Superbobohütte ein. Am Papier verheiratet, in der Realität zwei Fremde und überhaupt trennt man in diesem Job Privates und Berufliches, verspricht man sich gegenseitig. Was natürlich total lächerlich ist.