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Album-RezensionThe Killers und Biffy Clyro: Pathos ohne Feuerzeug

Das Stadion ist tot, es lebe der Stadionrock! Sowohl The Killers als auch Biffy Clyro melden sich just in einer Zeit, in der große Konzerte nicht stattfinden, mit Songs für die Arena zurück.

FREQUENCY 2014: BIFFY CLYRO
Die Edel-Berserker von "Biffy Clyro" © (c) APA/HERBERT P. OCZERET (HERBERT P. OCZERET)
 

Das Dämmerlicht war dieser Truppe stets zu trist. Wohl fühlten sich The Killers nur im grellen Scheinwerferkegel, auf der großen Bühne, die für große, emotionsgeschwängerte Gesten reserviert ist. Für eine Band, die aus der Adrenalin-Stadt Las Vegas stammt, ist das nicht weiter verwunderlich.
Die wahrscheinlich größte Stadion-Rockband der 2000er meldet sich nach langer Durststrecke ausgerechnet jetzt, wo Arenen aufgrund von Corona leer bleiben, mit einem überraschend grandiosen Album zurück. Für ihre Lesart des Rock ’n’ Roll werden die Musiker bis heute belächelt. Die Songs seien nichts weiter als schultergepolsterter Kitsch in einem glitzernden Anzug, an dem kein Rock-Dreck haftet.

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