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Beyoncé, Cardi B und Co.Politisch und selbstbewusst: Die Feier des Schwarz-Seins

Die "Black Live Matters"-Bewegung hinterlässt erhebliche Spuren in einigen brandneuen Musikvideos. Afroamerikanische Superstars wie Beyoncé, Cardi B und Pharrell Williams zeigen sich jüngst wieder sehr politisch bzw. sehr selbstbewusst. Was in gewisser Weise ja fast das gleiche ist.

Beyonce
Beyonce ist eine der Protagonistinnen einer neuen Welle von afroamerikanischer Musik, die sich mit der Emanzipation auseinandersetzt. © Matt Sayles/Invision/AP
 

Der ewige Sonnyboy Pharrell Williams zeigt sich auf "Entrepreneur" auf gewohnte smoothe Weise, aber deutlich politischer als sonst. Das Stück ist eine Feier des afroamerikanischen Unternehmergeistes, der sich gegen allen Widerstand durchsetzt, in einem "System, in dem Schwarze eingesperrt werden", wie Williams an einer Stelle ins Mikrophon flüstert. Dem Magazin "Vibe" erzählte der Künstler etwas über die Gründe, den Song zu produzieren: "Farbige Menschen werden systematisch benachteiligt und behindert", was sich etwa im Gesundheitssystem und Ausbildung zeige. Rap-Superstar Jay-Z ist als Gast auf dem Track dabei und bringt es auf den Punkt: "Sitz nicht herum und warte, bis dir jemand einen Knochen zuwirft." Motivationshilfe von einem Unternehmer und Künstler, der bei einer alleinerziehenden Mutter im New Yorker Ghetto aufwuchs, und heute knapp eine Milliarde Dollar schwer ist.

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