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TV-Tipp für den SonntagDoku-Premiere zum Internationalen Holocaust-Gedenktag

„Liebe war es nie“ um 23.05 in ORF 2: TV-Premiere der prämierten Kinodokumentation über die tragische Liebesgeschichte zwischen einer Jüdin und einem SS-Unteroffizier in Auschwitz.

Liebe war es nie
Die ersten Frauen kommen in Auschwitz an: ORF 2, 23.05 Uhr © ORF
 

Es war eine verbotene Beziehung, die das Leben der jungen, in Auschwitz inhaftierten Jüdin Helena Citron und dem österreichischen SS-Unteroffizier Franz Wunsch täglich in Gefahr brachte. Rund 30 Jahre nachdem sich der Lebensweg der beiden am Tor des Konzentrationslagers trennte, sehen sie einander im Wiener Gerichtssaal wieder – Helena als Zeugin, Franz als Angeklagter. Maya Sarfaty drehte darüber die Doku "Liebe war es nie".
Ehemalige Mithäftlinge erzählen mit Abscheu, mit Anteilnahme oder sogar mit etwas Neid von der Liebesaffäre. Der damalige Staatsanwalt und einer der Schöffen berichten von der Begegnung des einstigen Paars beim Prozess in Wien. Helena Citron hat schließlich das letzte Wort: „Liebe war es nie.“

Demnächst im Programm: Live aus dem Palais Epstein zeigt ORF 2 am 27. Jänner um 10 Uhr live die „Diskussion aus Anlass des Internationalen Holocaust-Gedenktages“. 2005 hat die UNO den 27. Jänner, den Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, zum Holocaust-Gedenktag ausgerufen. Das Parlament veranstaltet aus diesem Anlass eine Diskussion.  Die Gesprächspartner sind: Eli Rosen, Leiter der jüdischen Gemeinde Graz, Opfer eines antisemitischen Anschlags im August 2020, Wolfgang Sobotka, Nationalratspräsident, Barbara Stelzl-Marx, Historikerin, Leiterin des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung, Wissenschafterin des Jahre 2019 und Jennifer Teege, Enkelin des KZ-Schlächters Amin Göth, Hauptfigur im Hollywood-Film „Schindlers Liste“. Moderiert wird die Diskussion von Rebekka Salzer.

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