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"Tatort"Adele Neuhauser dreht neuen Fall, Roland Düringer ist verdächtig

Seit 7. Juni laufen die Kameras: Der Tod eines katholischen Priesters, der ein Amulett mit Satanssymbol bei sich hatte, wird für Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser zur neuesten Bewährungsprobe.

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Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser vor dem ?Tor zur Hoelle? (AT)
Harald Krassnitzer, Regisseur Thomas Roth, Adele Neuhauser © ORF
 

Das „Tatort“-Erfolgsduo sucht diesmal aber nicht nur nach dem Mörder, sondern auch nach Antworten auf die Fragen, was Besessenheit mit den Menschen macht und ob es das legendenumwobene „Tor zur Hölle“ (Arbeitstitel) in Wien tatsächlich gibt. Ins Visier der Ermittlungen des neuesten ORF-Krimis, der seit 7. Juni gedreht wird, gerät diesmal niemand Geringerer als Roland Düringer, der erstmals – in der Rolle als ehemaliger Zuhälter – für einen „Tatort“ vor der Kamera steht. In weiteren Rollen spielen u. a. Hubert Kramar, Günter Franzmeier, Sven-Eric Bechtolf, Angela Gregovic, Maresi Riegner, Markus Schleinzer und Lukas Watzl. Für Regie und Drehbuch zeichnet erneut Thomas Roth verantwortlich. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang Juli und gehen in Wien und Umgebung über die Bühne. Zu sehen sein soll „Tor zur Hölle“ 2022 in ORF 2.

Ein weiterer Austro-„Tatort“ steht außerdem noch für Herbst auf dem Drehplan. Mehr zum Inhalt: Manfred Gabler wird am Fuß einer Treppe tot aufgefunden. Zahlreiche Verletzungen deuten darauf hin, dass er keinesfalls einfach gestürzt sein kann, sondern vor seinem Tod in einem aussichtslosen Kampf schwer misshandelt worden ist. Unmittelbar verwertbare Spuren gibt es für Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) rund um den Fundort der Leiche zunächst nur sehr wenige, dennoch sind einige Besonderheiten von Beginn an auffällig: Manfred Gabler war katholischer Priester, er hatte bemerkenswert wenig soziale Kontakte – und seltsamerweise ein Amulett mit dem Satanssymbol bei sich. Ein möglicher Grund dafür findet sich bald: Prälat Gabler war in besonderer Mission tätig, er war einer der wenigen Priester im so genannten Befreiungsdienst, die es in vielen Ländern und Diözesen nach wie vor gibt – Gabler war, was man landläufig einen Exorzisten nennt. Kurz vor seinem Tod hatte er, das finden Eisner und Fellner sehr bald heraus, einen Termin mit einer unbekannten Person „N“ – möglicherweise ein wichtiger Zeuge. Doch niemand kann den beiden sagen, wer diese Person ist, niemand kennt einen Namen oder eine Adresse. Moritz und Bibi nehmen das Umfeld des Toten näher unter die Lupe. Gablers Amtsnachfolger war nicht immer einverstanden mit seinen Methoden, eine etwas exzentrische Wissenschafterin interessiert sich für Daten, die Gabler besessen haben soll, der Psychiater, der Gablers Klientinnen und Klienten regelmäßig untersucht hat, gibt sich betont wortkarg, und welche Rolle spielt ein ehemaliger Zuhälter in diesem Fall? Und vor allem: Wo ist das Motiv für einen Mord?

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