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BBC-Generaldirektor will Diana-Interview nicht mehr ausstrahlen

Der Generaldirektor der BBC will das in Verruf geratene, legendäre Interview mit Prinzessin Diana aus dem Jahr 1995 nicht mehr ausstrahlen. Das kündigte Tim Davie am Dienstag in einem Interview mit dem Radioprogramm BBC 4 Today an.

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Millionen TV-Zuschauer verfolgten das Gespräch zwischen Martin Bashir und Lady Diana. © imago/ZUMA Press
 

Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt war in der vergangenen Woche heftig unter Druck geraten: Eine Untersuchung hatte ergeben, dass der BBC-Journalist Martin Bashir gefälschte Dokumente eingesetzt hatte, um Zugang zu Prinzessin Diana zu erhalten. Fingierte Kontoauszüge sollten beweisen, dass Diana von Menschen in ihrem Umfeld bespitzelt wurde. Später hatte die BBC das Fehlverhalten vertuscht.

Die Wiederanstellung Bashirs im Jahr 2016 bei der BBC bezeichnet BBC-Chef Tim Davie im Interview mit dem Radioprogramm BBC 4 Today als "Fehler". Derzeit werde untersucht, wie es dazu kommen konnte.

Unter anderem Dianas Söhne, Prinz William (38) und Prinz Harry (36) kritisierten die BBC scharf. Die Regierung kündigte an, grundlegende Reformen der Rundfunkanstalt zu prüfen.

Das zur besten Sendezeit ausgestrahlte Exklusivgespräch hatte einst rund 23 Millionen Menschen in Großbritannien vor die Bildschirme gelockt. Die bereits von Prinz Charles getrennte, aber noch nicht geschiedene Prinzessin beschrieb damals, wie sie sich vom Königshaus alleine gelassen und sabotiert fühlte. Und sie legte die Affäre ihres Mannes mit Camilla Parker-Bowles offen.

"Wir waren zu dritt in dieser Ehe", sagte Diana in die Kamera - ein unerhörter Tabubruch. Kurz darauf reichte Charles die Scheidung ein. Prinzessin Diana starb zwei Jahre später bei einem Autounfall in Paris auf der Flucht vor Paparazzi.

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dieRealität2019
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Prinzessin Diana starb zwei Jahre später bei einem Autounfall in Paris auf der Flucht vor Paparazzi.

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Ein Glück für das ununterbrochen skandalisierte englische Königshaus. So wurde und konnte ein Teil ihrer größten Skandale versenkt werden. Nur mit Edward & Konsorten und nebenbei mit Harry und Meghan wurden ihre Skandalisierungen wieder vergrößert. Tatsache ist das die Mehrheit der Briten für ihr Königshaus eintreten und alles schlucken. Das sind die Briten. Ihre Sache.