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AnalyseRegisseurinnen im Fernsehen: Da geht noch mehr!

Auch wenn Mirjam Unger Montagabend die Vorstadt umrührt, sind Regisseurinnen im Fernsehen nach wie vor in der Minderzahl. Wir haben nachgezählt – und blicken nach vorne.

INTERVIEW: REGISSEURIN UNGER
Eine von viel zu wenigen Regisseurinnen im heimischen TV: Mirjam Unger © APA/HERBERT NEUBAUER
 

Der 2018 erstmals publizierte „Film Gender Report: 2012–2016“ hat Ungleichheiten offengelegt: In nur 31 Prozent der heimischen TV-Serien führten Frauen Regie. Gender-Pay-Gap: Die Honorare gingen zu 92 Prozent an ihre männlichen Kollegen.
Seit damals ist, gefühlt, einiges passiert. Bis zum nächsten Report haben wir nachgezählt, wie repräsentiert Regisseurinnen auf dem Bildschirm sind. Zum Beispiel in der 50-jährigen Erfolgsgeschichte des „Tatort“: Es dauerte 131 Folgen, bis mit Ilse Hoffmanns „Grenzgänger“ 1981 erstmals ein Sonntagabendkrimi ausgestrahlt wurde, den eine Frau inszeniert hatte.

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