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Neue Netflix-SerieBridgerton oder wie man die Frau an den richtigen Mann bringt

Klatsch, Tratsch, Begierde und jede Menge Tugendwächter: In der Regency-Ära hatten die Frauen nichts zu melden. Dass man im Jahr 2020 das neue Biedermeier ausruft, liegt im Trend. Aber muss das sein?

Daphne Bridgerton (Phoebe Dynevor) und der Duke of Hastings (Regé-Jean Page)
Daphne Bridgerton (Phoebe Dynevor) und der Duke of Hastings (Regé-Jean Page) © LIAM DANIEL/NETFLIX (LIAM DANIEL/NETFLIX)
 

­London zu Beginn des 19. Jahrhunderts, in der sogenannten Regency-Ära gibt man sich tugendhaft hochgeschlossen, aber dafür nicht nur in den Hinterzimmern offenherzig. Eh schon wissen: Wo die Tugendpolizei Hof hält, feiern Klatsch, Tratsch und Begierde fröhliche Urständ. Das ist bei "Bridgerton" (ab 25. Dezember auf Netflix) nicht anders: Opulent die Ausstattung, rauschend die Bälle und der Heiratsmarkt blüht. Es gilt, die Jahrgangsdamen an den richtigen Mann zu bringen. Am Ball, wo man so tut, als könnten sich die Damen eh einen Herren aussuchen. Ein Hoch auf die Illusion. In dem ganzen Pomp findet sich Daphne Bridgerton (Phoebe Dynevor) wieder: als "Juwel der Saison", Jackpot der angesehenen Familie Bridgerton.

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