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ORF & die PrivatsenderPeter Plaikners Kommentar: Die Verlierer der großen Krise

Der Aufwind für Servus TV ist vorerst vorbei. Die Information des ORF feiert Rekorde. Und sein General bastelt vor allem an der Wiederwahl.

 Peter plaikner
Medienberater und Analyst Peter Plaikner © ©helgebauer
 

Advent, Advent: Statt im April schwarzgemalter 30 bis 50 Millionen Euro Verlust geht der ORF nur noch von zwei Millionen geringerer Gebühr und fünf Millionen weniger Werbung als geplant aus. Er wird 2021 ausgeglichen bilanzieren. Das gelingt auch aufgrund des Paradoxons eines zu zwei Dritteln öffentlich finanzierten Unternehmens, das 570 der 3000 Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken konnte. Doch davon redet Alexander Wrabetz nicht mehr sondern lässt verkünden: „Diesen wirtschaftlich stabilen Weg wird der ORF auch 2021 fortsetzen.“ Damit die Neuwahl des Generaldirektors eine Wiederwahl sein kann. Obwohl er seine Kandidatur noch nicht eingesteht.

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melahide
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Ich sag’s

Immer wieder! Ich bin froh, dass wir einen ORF haben. Auch wenn ich eingestehe, dass ORF1 als Unterhaltungssender relativ unnötig ist. Da würde ich mir mehr österreichische Inhalte, europäische Inhalte wünschen. Ab und zu mal ein Blockbuster. ORF Sport+ sollte sowieso zu ORF Sport (ohne Plus) werden und neben Fußball und Ski auch Randsportarten übertragen. ORF 3 würd ich mir eher als Pendant zu ARTE wünschen...

Zu den Privaten. ATV vernachlässige ich mal, Puls24 wirkt bereichernd. Bei den Privaten nervt die ewige Werbung. ServusTV hat gut begonnen, hat sich - für mich - selbst ins Aus geschossen. Ein Sammelbecken der Rechtspopulisten ... und die Darstellung der „Heimat“ als volkstümliches, Lederhosen und Dirndltragende Ziterspieler ... ähm...