AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Berichte über ORF-Moderator RafreiderMediengruppe Österreich neuerlich verurteilt

Die Zeitung habe höchstpersönliche Lebensbereiche verletzt und muss dem ORF-Moderator 12.000 Euro zahlen. Nicht rechtskräftig.

Das Gipfeltreffen - Welchen Weg w�hlt die EU?
Gerechtigkeit für ORF-Moderator Roman Rafreider. © (c) ORF (Thomas Ramstorfer)
 

Für die Berichterstattung über Ermittlungen gegen den ORF-Moderator Roman Rafreider ist die Mediengruppe "Österreich" am Montag am Landesgericht Wien zu einer Entschädigungszahlung in der Höhe von 12.000 Euro verurteilt worden. Bei den Meldungen in den Gratisausgaben der Zeitung sowie online wurde laut Richter Stefan Apostol der höchstpersönliche Lebensbereich verletzt.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Rechtsvertreter der Mediengruppe meldete volle Berufung an. "Dann werden wir schauen, was das Oberlandesgericht dazu sagt", meinte Apostol. Dieses wurde von der Mediengruppe bereits im Februar nach einer ersten Verurteilung in dieser Causa angerufen. Rafreider war wie auch beim ersten Verfahren nicht persönlich vor Gericht erschienen.

Wenn jemand sagt, 'das stimm nicht' und um Wahrung seines höchstpersönlichen Lebensbereichs ersucht, ist das kein Heraustreten an die Öffentlichkeit.

Richter Stefan Apostol

Der Vertreter der Mediengruppe argumentierte vergeblich, Rafreider sei in der Causa selbst an die Öffentlichkeit gegangen. Damit bezog er sich auf eine Aussendung, in der der Moderator alle Vorwürfe zurückgewiesen und um Achtung seines Privatlebens und jenes seiner Ex-Freundin gebeten hatte. "Wenn jemand sagt, 'das stimm nicht' und um Wahrung seines höchstpersönlichen Lebensbereichs ersucht, ist das kein Heraustreten an die Öffentlichkeit", stellte Apostol in seiner Urteilsbegründung klar.

Rafreider war Anfang Oktober 2018 wegen Körperverletzung und gefährlicher Drohungen angezeigt worden. Die Ermittlungen gegen den Moderator wurden in der Zwischenzeit eingestellt.

Kommentare (1)

Kommentieren
Lodengrün
0
0
Lesenswert?

Wie auch immer

das auch ausgehen mag, solche Dinge müssen nicht gebracht werden. Es ist weder eine Info noch dient es der Weiterbildung oder einer anderen Sache. Daran erkennt man Qualitätspresse oder Schmierblattl.

Antworten