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007-''Enthüllungen''Rami Malek ist der neue Bond-Bösewicht

Zum ersten Mal gaben die James Bond-Macher Details über den neuen Streifen bekannt. Ein Titel fehlt noch, dafür wurde über Besetzung und Drehorte gesprochen. Teil des Casts ist Rami Malek - der dürfte der neue Bond-Bösewicht werden.

Daniel Craig bekommt es mit Rami Malek zu tun. © AP/AFP
 

Die Macher der James-Bond-Filme gaben Donnerstagmittag Details zu Bond 25 bekanntgeben. In einer Liveübertragung wurden die Besetzung und die Drehorte des 25. Agentenabenteuers vorgestellt. Der Kinostart wurde mehrfach verschoben, laut aktuellem Plan wird er am 8. April 2020 in die Kinos kommen.

Bond ist zu Beginn des neuen Falles nicht im Dienst seiner Majestät, sondern entspannt sich auf Jamaika. Mehr wollten die Produzenten noch nicht über den Inhalt des Films verraten. Auch aus dem Titel machen sie noch ein Geheimnis. Interessantes brachte die Besetzung hervor: Unter den Schauspielern wurde auch Oscarpreisträger Rami Malek genannt - ist er der neue Bond-Bösewicht? Das Video gibt eine Antwort darauf:

Wer im 25. Bond mitspielt:

Ein Bond auf Jamaika

Fans hatten richtig spekuliert: Das Event findet auf Jamaika statt, genau dort wo Ian Flemming seine Romane geschrieben hat: in Flemmings Villa. Auch der erste Kinofilm "James Bond 007 jagt Dr. No" (1962) mit Sean Connery und "Leben und sterben lassen" (1973) mit Roger Moore wurden dort gedreht.

Bond 25 wird voraussichtlich das letzte 007-Abenteuer mit Daniel Craig in der Hauptrolle.

James Bond: Diese Darsteller wollen die Briten

Jason Statham. Vor einigen Jahren noch der Top-Actionstar Großbritanniens, mittlerweile können sich gerade noch drei Prozent der Befragten ihn als Bond vorstellen. Das reicht aber immer noch für Platz 4.

APA/ROLAND SCHLAGER

Tom Hiddleston wäre ein ungwöhnlicher Bond. Immerhin fünf Prozent der Briten wünschen sich ihn. Platz 3.

APA/AFP/ROBYN BECK

Tom Hardy, aktuell in "Venom" zu sehen. Er ist für seine exzentrische Performances bekannt. James Bond als Neurotiker? Elf Prozent wollen Hardy als Craig-Nachfolger

Chris Pizzello/Invision/AP

Mit Abstand der Favorit bei den Briten als nächster Bond. 28 Prozent der Befragen sprechen sich für Idris Elba aus. Damit lässt er alle Konkurrenten weit hinter sich.

APA/AFP/ANTHONY HARVEY

Sean Connery mit Co-Star Daniela Bianchi während der Dreharbeiten zu "From Russia with Love" 1963. Sean Connery war der erste Bond. Bond als etwas rüpelhafter Macho, leicht zynisch und voller Standesdünkel. Und doch so charmant. Für viele bis heute der beste Bond.

AP

Nachdem Connery die Rolle vier Mal verkörpert hatte, hatte er genug. 1969 übernahm George Lazenby. Der Australier kam gar nicht gut an, obwohl der Dressman als Bond ausgezeichnete Figur machte. "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" ist auch dank Lazenbys leicht versnobtem Bond einer der besten Verfilmungen. 1971 kehrte Connery einmalig zurück.

AP

Roger Moore und Barbara Bach bewerben einen Bond-Film. Roger Moore brachte Ironie in die Sache. Sein mit britischem Humor durchtränkte Darstellung wurde Kult. Von 1973 bis 1985 diente er sieben Mal dem Secret Service.

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Timothy Dalton schaffte nur zwei Filme. Mit ihm wurden die Bondfilme nach Roger Moore wieder wesentlich ernster und brutaler. Aber an ihn als Darsteller konnten nur wenige sich anfreunden.

AP

Ein Schönling als Bond. Pierce Brosnan ballerte sich von 1995 bis 2002 zwar durch vier Filme und konnte doch viele Bondfans nie zu 100 Prozent überzeugen. Ihm fehlte die Rohheit von Connery und die ironische Qualität von Moore.

AP

Daniel Craig wurde 2006 James Bond. Hier auf einem Foto aus dieser Zeit. Was viele nicht gedacht hätten: Er wurde einer der besten Darsteller überhaupt. Ein brutaler, gebrochener Charakter, der dem Guten zum Sieg verhilft. 2020 wird der fünfte Bond-Film mit Craig starten. Danach ist für ihn, schon aus Altersgründen, höchstwahrscheinlich Schluss.

EPA
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Der 51-Jährige hatte schon im August 2017 verkündet, dass er ein fünftes Mal den Agenten spielen wird. Regie führt der US-Amerikaner Cary Joji Fukunaga, nachdem der ursprüngliche Regisseur Danny Boyle "wegen kreativer Differenzen" von dem Projekt zurückgetreten war. Der Start des Films wurde zweimal verschoben. Nun soll der Film am 8. April 2020 in die Kinos kommen.

Bond Girls mit eigener Karriere: Das sind die berühmtesten Bond Girls

Ursula Andress in "Dr. No"

Als "Honey Ryder" entstieg die Schweizerin Ursula Andress in "Dr. No" (1962)wie die schaumgeborene Venus dem Meer. Das brachte ihr immerhin einen Golden Globe für die Rolle ein - und ewigen Ruhm als erstes Bond Girl überhaupt.

EON Film

Honor Blackman in "Goldfinger"

Honor Blackman war in der britischen TV-Serie "Mit Schirm, Charme und Melone" bereits zum Star geworden, als sie sich 1964 als Pussy Galore für James Bond in "Goldfinger" im Heu rekelte. Beim Dreh war sie 38 und damit die älteste Bond-Gespielin vor Monica Bellucci (51).

EON Film

Karin Dor in "Man lebt nur zweimal"

In den 60ern wurde die deutsche Schauspielerin Karin Dor mit Edgar-Wallace- und Karl May-Filmen bei uns bekannt. Spielte nach ihrer Bond-Rolle in "Man lebt nur zweimal"auch im Hitchcock-Krimi "Topaz" mit.

EON Film

Diana Rigg in "Im Geheimdienst ihrer Majestät"

Auch Diana Rigg, hier in "Im Geheimdienst ihrer Majestät", war zumindest dem britischen Publikum bereits aus der TV-Serie "Mit Schirm, Charme und Melone"bekannt. In ihrer Heimat ist Rigg eine gefeierte Theaterschauspielerin, war unter anderem war Vorstandsmitglied der Royal Academy of Dramatic Art und hat in Oxford unterrichtet.

EON Film

Jane Seymour in "Leben und sterben lassen"

Jane Seymour hat nach ihrem Bond-Auftritt in "Leben und sterben lassen" Fernsehkarriere gemacht, etwa in der Fernsehserie "Dr. Quinn – Ärztin aus Leidenschaft", in "Jenseits von Eden" und "Smallville". Die gebürtige Britin mit US-Pass besitzt mittlerweile einen "Emmy" und einen Stern auf dem "Hollywood Walk of Fame" .

EON Film

Barbara Bach in "Der Spion, der mich liebte"

Na gut, karrieremäßig kam für US-Schauspielerin Barbara Bach nach Bond ("Der Spion, der mich liebte") nicht mehr viel an tollen Rollen. Immerhin: Beim Dreh zu "Caveman - Der aus der Höhle kam" lernte sie 1980 einen echten Beatle kennen und ist seither Mrs. Ringo Starr.

EON Film

Kim Basinger mit Sean Connery in "Sag niemals nie"

Die Rolle an Sean Connerys (und Bösewicht Klaus Maria Brandauers!) Seite  in "Sag niemals nie" war 1983 Kim Basingers Durchbruch. Es folgten Filme wie "9½ Wochen" oder "L.A. Confidential", für den sie 1998 einen Oscar erhielt.

KK

Grace Jones in "Im Angesicht des Todes"

Grace Jones bewies als "May Day" in "Im Angesicht des Todes" Kampfstärke. Und zeigte als Pop-Superstar der 80er ("Slave to the Rhythm"), wie Party geht.

EON Film

Maryam d'Abo in "Der Hauch des Todes"

Maryam d'Abo, Britin mit georgischen Wurzeln, hat zwar nach "Der Hauch des Todes" nicht wirklich Karriere gemacht; in Großbritannien ist sie als Film- und TV-Schauspielerin immerhin ganz gut beschäftigt. Aber sie rodelte 1987 mit Timothy Dalton im Cellokasten durch die österreichische Bergwelt, das allein sichert ihr unsterblichen Ruhm.

EON Film

Famke Janssen in "GoldenEye"

Famke Janssen bewies als Xenia Onatopp 1995 in "GoldenEye" unheimliche Schenkelkraft - und seither bei den "X-Men" als Superheldin Jane Grey telepathische und telekinetische Fähigkeiten. Seit heuer ist sie auch in der TV-Serie "How to Get Away with Murder" zu sehen.

EON Film

Teri Hatcher in "Der Morgen stirbt nie"

US-Mimin Teri Hatcher, hier in "Der Morgen stirbt nie", kennt man auch aus den Fernsehserien "MacGyver", "Superman – Die Abenteuer von Lois & Clark" und "Desperate Housewives". 

EON Film

Michelle Yeoh in "Der Morgen stirbt nie"

Zwei Menschen auf dem rasenden Motorrad aneinandergekettet: vielleicht eine der besten Actionszenen der Bond-Geschichte. Die aus Malaysien stammende Schauspielerin Michelle Yeoh war nach ihrem Bond-Durchbruch 1997 in "Der Morgen stirbt nie" auch in "Tiger & Dragon" (2000), "Die Geisha" (2005) zu sehen und verkörperte 2011 in der Filmbiographie "The Lady" die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. 

EON Film

Sophie Marceau in "Die Welt ist nicht genug"

Schon seit sie 14 war, also seit "La Boum – Die Fete" (1980) ist Sophie Marceau ein Star. Die Schauspielerin, hier in "Die Welt ist nicht genug", zählt heute zu den Größen des französischen Films, bei uns war sie zuletzt in "Ein Augenblick Liebe" (2014) zu sehen.

EON Film

Halle Berry in "Stirb an einem anderen Tag"

2002 brachte in "Stirb an einem anderen Tag" den Großauftritt Halle Berrys im orangen Bikini. Im selben Jahr gewann sie für "Monster's Ball" den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Zählt mit Filmen wie "X-Men", "Cloud Atlas2 etc. zu Hollywoods größten weiblichen Stars. Derzeit in der TV-Serie "Extant" zu sehen.

EON Film

Rosamund Pike in "Stireb an einem anderen Tag"

Rosamund Pike war 2002 in "Stirb an einem anderen Tag" noch eine Anfängerin. Inzwischen ist sie mit Filmen wie "Hectors Reise" oder "Gone Girl" selbst zum Star avanciert.

EON Film

Madonna in "Stirb an einem anderen Tag"

Und dann war da ja noch wer in diesem Film. Mehr Superstar geht nicht: Madonna sorgte als James Bonds Fechttrainerin in "Stirb an einem anderen Tag" für Extra-Aufsehen.

EON Film

Eva Green in "Casino Royale"

Die Französin Eva Green war in Daniel Craigs erstem Bond 2006 dabei - in "Casino Royale" als seine große Liebe Vesper Lynd. Seither in Filmen wie "Dark Shadows", "Sin City 2" einigermaßen erfolgreich. Die TV-Serie "Penny Dreadful" könnte ihr Durchbruch werden.

EON Film

Gemma Arterton in "Ein Quantum Trost"

Endlich war in "Ein Quantum Trost" wieder einmal ein durch und durch englisches Bond Girl an Bord. Gemma Arterton (29) zählt zu den spannendsten Schauspielerinnen ihrer Generation, was man  ihren Filmrollen ("Kampf der Titanen", "Hänsel und Gretel: Hexenjäger", "Runner Runner") möglicherweise weniger anmerkt als ihren Theaterengagements.

EON Film

Monica Bellucci und Daniel Craig in "Spectre"

Monica Bellucci, ab nächster Woche in "Spectre" zu erleben, hat eine schauspielerische Spannweite, die von Kunstkino wie "Irreversibel" und "Baaría" bis zur Matrix-Reihe und Disneys "Duell der Magier" reicht. Die Italienierin ist in ihrer Heimat, in Frankreich und Hollywood gefragt - und möchte mit 51 statt "Bond Girl" lieber "Bond-Lady" sein. Lassen wir gelten!

AP
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