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Soul-LegendePulitzer-Preis ging posthum an Aretha Franklin

Weitere Preisträger sind unter anderem die kanadische Musikerin Ellen Reid für ihre Oper "Prism" und Jeffrey Stewart für "The New Negro" über den New Yorker Philosophen Alain Locke.

Sould-Legende Aretha Franklin starb im August 2018
Sould-Legende Aretha Franklin starb im August 2018 © Andy Kropa/Invision/AP (Andy Kropa)
 

Soulsängerin Aretha Franklin ist posthum mit einem Pulitzer-Preis ausgezeichnet worden. Sie habe "unauslöschliche Beiträge zur amerikanischen Musik und Kultur" geleistet, hieß es am Montag seitens der Jury. Franklin ("Respect") war eine der erfolgreichsten Soulängerinnen ihrer Generation. Im August 2018 ist sie im Alter von 76 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben.

Die kanadische Musikerin Ellen Reid gewann einen Pulitzer-Preis für ihre Oper "Prism", die sich mit Folgen sexuellen und emotionalen Missbrauchs befasst. Neben ihrer Karriere mit der Band Crash Test Dummies ist Reid zunehmend als Solokünstlerin aktiv.

In den Kategorien Literatur, Biografie und Poesie wurden Richard Powers für "Die Wurzeln des Lebens", Jeffrey Stewart für "The New Negro" über den New Yorker Philosophen Alain Locke und Forrest Gander für seine Elegien-Sammlung "Be With" ausgezeichnet.

Die seit 1917 vergebenen Pulitzer-Preise sind nach ihrem Stifter, dem in Ungarn geborenen amerikanischen Journalisten und Verleger Joseph Pulitzer (1847-1911) benannt. Vergangenes Jahr wurde in der Kategorie Musik überraschend als erster Rapper Kendrick Lamar für sein Album "Damn" ausgezeichnet.

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