Auktion bei Sotheby's 72 Millionen Euro für Rothko-Gemälde

Die Versteigerung eines Teils der New Yorker Macklowe-Sammlung brachte 590 Millionen Euro ein.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Kam für umgerechnet 72 Millionen Euro unter den Hammer: Rothko-Gemälde "No. 7" © AFP
 

Die Versteigerung eines Teils der Kunstsammlung des schwerreichen New Yorker Immobilienunternehmers Harry Macklowe und seiner Ex-Frau Linda Burg hat 676 Millionen Dollar (rund 592 Millionen Euro) erbracht. Den höchsten Preis erzielte am Montagabend (Ortszeit) mit 82,5 Millionen Dollar (rund 72 Mio. Euro) das Gemälde "No. 7" des US-Malers Mark Rothko, wie das Auktionshaus Sotheby's mitteilte.

Die Bronze-Skulptur "Die Nase" von Alberto Giacometti wurde für 78,4 Millionen Dollar (rund 68 Mio. Euro) versteigert. In nur zwei Stunden wurden insgesamt 35 Werke moderner oder zeitgenössischer Kunst versteigert, darunter Arbeiten von Andy Warhol, Jeff Koons, Cy Twombly, Pablo Picasso, Jackson Pollock und Sigmar Polke.

Der zweite Teil der beeindruckenden Macklowe-Sammlung - weitere 30 Werke - soll im Frühling versteigert werden. Der Gesamterlös könnte dann den Rekord für eine Privatsammlung einstellen, den die Rockefeller-Sammlung 2018 mit 835 Millionen Dollar (rund 730 Mio. Euro) aufgestellt hatte.

Die Versteigerung der Macklowe-Sammlung ist eine Folge der Scheidung von Harry Macklowe und seiner Ehefrau Linda Burg. Das Paar hatte sich einen erbitterten Scheidungskrieg geliefert - und sich dabei nicht auf den Wert der Sammlung einigen können. Ein Gericht ordnete schließlich an, die Kunstwerke zu versteigern.

Die Trennung und Scheidung des Paares hatte für viele Schlagzeilen gesorgt. So ließ der Harry Macklowe 2019 an der Fassade eines seiner Gebäude in New York riesige Fotos von sich und seiner neuen Frau Patricia Landeau anbringen.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!