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Steigerung um das ZehnfacheFrühes Brus-Gemälde erzielte bei Auktion Rekordwert

75.000 Euro betrug der Ausrufepreis des frühen Werkes von Günter Brus. Den Zuschlag bekam der Bieter nach dem Zehnfachen des Preises. Das Bild ist ab November auch im Bruseum in Graz zu sehen. Ein frühes Werk von Günter Brus

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Günter Brus, "Ohne Titel", 1961, Dispersion auf Nesselstoff
Günter Brus, "Ohne Titel", 1961, Dispersion auf Nesselstoff © Universalmuseum Joanneum/Lackner
 

Am Montag wurde bei der 17. Kunstauktion der Wiener "Ressler Kunst Auktionen" ein um 75.000 Euro ausgerufenes frühes, informelles Gemälde von Günter Brus aus dem Jahr 1961 auf das Zehnfache gesteigert. "An der Auktion beteiligten sich neben mehreren Bietern im Saal und am Telefon auch zwei Museen. Inklusive Aufgeld und Folgerechtsabgabe ergeben sich 931.000 Euro", berichtet Otto Hans Ressler und freut sich über einen "Weltrekord".

Es handle sich nämlich um den "höchsten, je bei einer Auktion für ein Werk eines zeitgenössischen österreichischen Künstlers erzielten Preis", so Ressler. 71 Prozent der gestern angebotenen Werke konnten verkauft werden. So wurde Arnulf Rainers "Das ist lieber Besuch" von 15.000 auf 40.000 Euro (inkl. Aufgeld und Angaben: 50.800 Euro) gesteigert. Andy Warhols "Shoes" erzielten 80.000 Euro (98.400 Euro).

Das Werk wird als zentrale Leihgabe in der Ausstellung "Günter Brus und Alfons Schilling um 1960 zu sehen sein. Ausstieg aus dem Bild" ab 18. November im BRUSEUM zu sehen sein wird.

Maler Günter Brus
Maler Günter Brus Foto © APA/HANS PUNZ (HANS PUNZ)

 

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