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Barocke ArchitekturEin „führnemer“ Tiroler mit genialen Plänen

Jakob Prandtauer, der Schöpfer von Stift Melk, war einer der großen Architekten des Barock. Nun würdigt ihn eine 928-seitige Monografie.

Juwel an der Donau: Stift Melk, an dem Jakob Prandtauer von 1702 bis 1726 arbeitete © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

Er war gerade 23, als Wien die Befreiung von den Türken feierte und das ganze Land ein wahres Baufieber erfasste. Wenige Jahre später bezeichnete ihn der Propst von Stift Dürnstein „als führnemen Baumaister zu St. Pöltten, und vülleicht führnemsten in gantz Oesterreich“ – ein bemerkenswertes Lob, wenn man bedenkt, dass zur selben Zeit auch Kapazunder wie Johann Bernhard Fischer von Erlach oder Johann Lucas von Hildebrandt dem Habsburgerreich zu baulichem Glanz verhalfen.
Umso erstaunlicher, dass bisher nur eine schmale, fast 100 Jahre alte Monografie dem Genie von Jakob Prandtauer gerecht zu werden versuchte.

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