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Die Pandemie in der KunstZeitlose Bilder eines kollektiven Albtraums

Surreale Szenen von einstigen Pandemien prägen bis heute unseren Alltag. In den Darstellungen eines Dürer oder heiliger Nothelfer spiegeln sich Gefühle der Ohnmacht, aber auch der Hoffnung, wie wir sie auch in Coronazeiten ganz gut kennen.

Ausschnitt aus dem "Triumph des Todes" von Jan Brueghel d. Ä. (1597) aus dem Besitz des Grazer Jonneums © Alte Galerie, Schloss Eggenberg
 

Es gibt in unseren Breiten unzählige Kirchen, Bildstöcke oder Pestsäulen, an denen wir ihren geschundenen Leibern begegnen. Der eine, zumeist ein adonishafter Jüngling, wendet sich mit verzücktem Blick zum Himmel empor, während sein entblößter Körper von zahlreichen Pfeilen durchbohrt erscheint. Der andere, durch Stock und Jakobsmuschel als Pilger erkennbar, deutet auf eine geschwürige Wunde an seinem Oberschenkel.

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petera
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Ich möchte Corona nicht kleinreden,

aber die Pest oder die spanische Grippe waren schon andere Kaliber. Wenn eine Seuche mit dieser Mortalität und Durchseuchung (von jungen Menschen) wieder auftreten würde, wäre die Frage, ob wir vor den Weihnachtseinkaufstagen oder für den Wintertourismus wieder aufsperren so etwas von obsolet.