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KlagenfurtAufregender Paarlauf der beiden Eigenbrötler Lassnig und Rainer

Das Museum Moderner Kunst Kärnten gewährt spannende Einblicke in das Frühwerk der beiden Liebenden und Rivalen Maria Lassnig und Arnulf Rainer.

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Christine Wetzlinger-Grundnig und Peter Pakesch vor einem Lassnig-Bild im Museum Moderner Kunst Kärnten © Markus Traussnig
 

Als Maria Lassnig vor fünf Jahren in einem Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof beigesetzt wurde, befand sich Arnulf Rainer an vorderster Front der Trauergäste. Eine gemeinsame Ausstellung in Baden bei Wien hatte die Kärntnerin zuvor abgelehnt. „Sie, die sich als Künstlerin stets gegenüber der Männerwelt zurückgesetzt fühlte, hat es wohl als Zumutung empfunden, im Rainer-Museum auszustellen“, vermutet MMKK-Chefin Christine Wetzlinger-Grundnig, die nun das Vergnügen hat, die beiden Schwierigen doch noch in einer Ausstellung zu vereinen – nicht ganz überraschend gegen den Willen des 89-jährigen „Übermalers“, der bereits die Vorgängerschau im Linzer Lentos boykottiert hatte.
Rivalität und Neugierde, Unangepasstheit und Leidenschaftlichkeit waren bis zuletzt die Triebfedern einer höchst fruchtbaren Künstlerpartnerschaft, die 1948 in Klagenfurt begann und erst versandete, als Maria Lassnig Richtung Paris und New York das Weite suchte, um 1980 als erste Professorin der „Angewandten“ nach Österreich heimzukehren.

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