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Eine Ausnahmesängerin begeisterte in Millstatt

Beim 18. Gitarrenfestival: „La Guitarra esencial“ trat Buika im Kongresshaus auf: einzigartig, intensiv und ausdrucksstark.

Buika überzeugte in Millstatt mit ausdrucksstarker Stimme
© Willi Pleschberger
Buika überzeugte in Millstatt mit ausdrucksstarker Stimme
Helmut Christian

„Dieser Ort ist magisch, die heutige Vollmondnacht ist magisch und ebenso das Publikum“: Mit solchen Worten begrüßte Buika die Zuhörer.

Und sie sprach auch sonst zwischen den einzelnen Nummern sehr ausführlich und sehr viel über Realität und Freiheit und andere sie bewegende Themen, sodass der Keyboarder sie spielend immer wieder zum Singen animieren wollte. Musikalisch ist sie zweifellos eine Ausnahmeerscheinung: Denn die spanische Sängerin, die weltweit große Hallen füllt, und familiäre Wurzeln in Äquatorialguinea hat, ist keinem Stil zuzuordnen und bewegt sich in ihrem Stilmix zwischen Weltmusik, Latin, postmodernem Flamenco, Jazz und Pop.

Ausdrucksstarke Stimme

Jetzt machte das Multitalent im Rahmen ihrer World Tour 25 beim Gitarrenfestival „La Guitarra esencial“ im vollen Kongresshaus Millstatt Station. Einzigartig, intensiv, ausdrucksstark ist ihre Stimme, völlig unkonventionell ihr Musikstil, der zuweilen bis zu sieben verschiedene Musikrichtungen innerhalb nur eines Liedes mit reichen Improvisationen umfasst. Zu hören bei etlichen Eigenkompositionen wie „Dolor de Rumba“ oder „Sister“ aber auch bei „Yo me lo merezco“ (gemeinsam mit Carlos Santana komponiert).

Unterstützt wurde sie dabei vom exzellenten Flamenco-Gitarristen Jerónimo Maya, der auch mit einigen fabelhaften Soli glänzte, sowie von Santiago Cañada, der am Keyboard für den Grundsound sorgte und auch auf der nicht immer vom Stil her dazu passenden Posaune für lange Soli sorgte sowie von den Perkussionisten Akindimeji Onasanya und Ramon Mucci Storm. Stehende Ovationen!

Kunst und Kultur