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KOPFHÖRERRock-Rebellion mit Piano und E-Gitarre

Jede Woche ein neuer Song, jede Woche eine Story dazu. Ab sofort finden Sie auf diesem Platz "Indie"-Tipps von Redakteuren, Musikern und anderen Musikbegeisterten.

Tell me how you really feel © Courtney Barnett
 

Courtney Barnett: "City Looks Pretty"

Die australische Sängerin Courtney Barnett wurde bereits mit Bob Dylan verglichen. Zu ihren eigenen musikalischen Vorbildern zählt Patti Smith, mit der sie sogar schon zusammen aufgetreten ist. Am heutigen Freitag bringt die 29-jährige ihr zweites Album "Tell Me How You Really Feel" heraus. Dieses sollte "ein bisschen dreckiger und härter klingen", erzählt sie im APA-Interview."Ich wollte lautere Gitarren, den Gitarrensound mehr in den Vordergrund rücken. In einigen meiner früheren Liedern driftet er etwas in den Hintergrund, das wollte ich diesmal vermeiden", sagt Barnett. Und schmettert dem Zuhörer am Ende ihrer neuen Single "City Looks Pretty" ein ganz schön rotziges Gitarrensolo entgegen.

She’s so vulnerable but so strong and real.

Patti Smith

Barnett, die am Strand von Mona Wale (nördlich von Sydney)aufgewachsen ist, träumte in der Highschool eigentlich von einer Karriere als professionelle Tennisspielerin. Dann aber kam ihr die Gitarre in die Quere. Beide Hobbies konnte sich der Teenager nicht finanzieren, also entschied sie sich für die Musik. Nach Abbruch ihres Kunststudiums brachte sie in verschiedenen Bands die Gitarrensaiten zum Klirren, bis sie 2015 ihren ersten eigenen Silberling veröffentlichte. 

Mit der Gitarre gegen innere Dämonen

Kein Geheimnis macht die Musikerin aus ihren Panikattacken, die sie seit ihrer Kindheit begleiten. Auf ihrem neuen Album „Tell Me How You Really Feel“ sagt sie ihren inneren Dämonen den Kampf an. "Es geht darum, mit seinen Verhaltensmustern zu spielen und negative Energie in positive Energie umzuwandeln,“ erklärte sie unlängst in einem Interview mit NME. Das Album geizt aber auch nicht mit zornigen, politischen Statements. Der Song "Nameless, Faceless", richtet sich gegen anonyme Internet-Trolle. "Ich versuche, die Psyche dieser Menschen zu ergründen. Wo kommt der Hass und die Angst her? Ich verstehe das nicht", schüttelt die Künstlerin den Kopf.

Arctic Monkeys: "Four Out Of Five"

Der gitarrenlastige Sound der "Arctic Monkeys" ist vorerst Geschichte. Auf dem am 11. Mai erschienenen Album "Tranquility Base Hotel & Casino" hat  Frontman Alex Turner seine Gitarre gegen ein Piano, Streicher und ein Vibraphon getauscht. Das Ergebnis:  Weniger Rock, stattdessen gibt es edel-gediegene Arrangements, die um Synthesizer und ein Vibraphon ergänzt werden. Und so startet auch die erste Singleauskoppelung "Four Out of Five" nicht wie gewohnt mit einem deftigen Gitarrenintro, sondern mit einer zarten Klaviermelodie.

 John Maus: "Episode"

Der US-amerikanische Musiker John Maus hat einen Doktortitel in Politischer Philosophie und hantiert gerne mit Orgelklängen und Synthesizern im Stil der 80er-Jahre. Am 18. Mai erscheint das 12 Tracks lange neue Album "Addendum" des Künstlers. Als Kostprobe gibt es einstweilen den Opener "Episode".

Hartmann

Oliver Hartmann, Mastermind der nach ihm benannten, deutschen Melodic-Rocker „Hartmann“, ist manchen vielleicht durch sein Engagement bei Avantasia bekannt. Seine eigene Band ist bis jetzt aber noch relativ unbekannt. Das Album „Hands on the Wheel“, welches am 16.5. beim Label Pride&Joy Music erscheint, könnte das ändern. Der Song „Simple Man“, bei dem auch Eric Martin von „Mr. Big“ mitwirkt, bietet den perfekten Soundtrack für lange Autofahrten oder chillige Grillfeiern. Wer geradlinigen Rock mit einer kleinen Prise Folk mag, kommt hier auf seine Kosten.

Bayuk:  "Haaappiiiiiiiiiiiiinneeeeezz" 

Für all jene, die lieber verspielt-verträumten Klängen lauschen, gibt es eine Songempfehlung für den schwäbischen Musiker "Bayuk", der mit bürgerlichem Namen Magnus Hesse heißt und sich schlichten Pop-Songs auf seiner Akustik-Gitarre verschrieben hat. Für seinen Musikstil hat er den klingenden Namen "Hardcore-Pop" erfunden. Für laue Frühlingsabende.

 Kerela Dust: "Maria"

Kühle hypnotisierende Beats, die das Feeling einer pulsierenden Großstadt vermitteln. So klingt Kerela Dust, ein Trio aus dem Süden Londons.

Spotify

 

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