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styriarte 2021Tohu und Wabohu mit Amor und Psyche

Die styriarte hob zum Auftakt ihres heurigen Festivals die szenisch seit drei Jahrhunderten nicht mehr gezeigte Oper „Psiche“ von Johann Joseph Fux aus der Schatzkiste. Eine glänzende Entdeckung, auch wenn am Premierentag zwar vier Götter, aber just der Wettergott nicht mitspielte.

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So wird es hoffentlich am Samstag und Montag ausschauen bei "Psiche". Die Oper ist eigentlich für den Park und den Hof des Schlosses Eggenberg konzipiert (Foto von der Generalprobe am Donnerstag) © styriarte/Nikola Milatovic
 

Die Geschichte der Oper

Bereits zum vierten Mal eröffnete die styriarte mit einem Fux-Opernfest, diesmal mit „Psiche“. Seit 301 Jahren wurde diese „Serenata da Camera“ des aus Hirtenfeld bei St. Marein stammenden Barockmeisters nicht mehr szenisch aufgeführt. Nur der Geiger Eduard Melkus, unter anderem mit Nikolaus Harnoncourt in der Welt der Alten Musik aufgewachsen, erweckte die Oper wieder zum Leben und spielte sie mit seiner Capella Academica Wien zumindest konzertant - bei einem Festival in Brünn (1968), bei den Festkonzerten im westfälischen Brühl (1977) und bei den Festwochen der Alten Musik in Innsbruck (1978).

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