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Rundblick im Süden Blutleerer Auftakt in Laibach, viele Stars bei den Festivals

Das Opernhaus von Laibach zeigt Puccinis „Tosca“ in einer harmlosen Inszenierung. Wir bringen eine Kritik. Und dazu weitere Tipps, wo man Klassik im Süden erleben kann.

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Schön anzuschauen, aber ziemlich statisch: die „Tosca“ in Laibach © tisu/OPER LAIBACH
 

Oper Laibach

Die Oper Laibach hat gerade die erste Premiere nach dem Lockdown gezeigt:  "Tosca". Aber so etwas muss einem erst einmal gelingen: Giacomo Puccinis Opernthriller derart harmlos auf die Bühne zu bringen. Das liegt in erster Linie am Regisseur, denn mit wie wenig Ideen Matjaž Berger diesen Verismo-Reißer, der als einer der packendsten in der gesamten Opernliteratur gilt, inszeniert, ist erstaunlich. Zwischenzeitlich stellt sich das Gefühl ein, in einer konzertanten Aufführung zu sitzen. Dabei sind die wieder einmal wunderbar geschmackvollen Kostüme von Alan Hranitelj durchaus ein Blickfang und die leer geräumte Bühne (Marko Japelj) mit wenigen weißen Elementen wie auch die Projektionen, etwa das von Cavaradossi gemalte Bildnis, durchaus von einer gewissen Ästhetik.

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