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76.500 BesucherSalzburg bleibt Leuchtturm des Kulturbetriebs trotz aller Abstriche

Die Salzburger Festspiele sind mit 96 Prozent Auslastung zu Ende gegangen. Fazit eines Festivals, das dank Corona ausgerechnet zum 100-Jahr-Jubiläum auf Experimente und Wunder setzen musste.

SALZBURGER FESTSPIELE 2020: PREMIERE 'ELEKTRA' / HINTERHAeUER, RABL-STADLER
Intendant Markus Hinterhäuser und Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler mit Masken © APA/BARBARA GINDL
 

Salzburg anno Coronae: Die Buhlschaft höchstpersönlich sagte einem, wie man sich zu verhalten hat. Und der Jedermann auch, auf Englisch: Vor Beginn der jeweiligen Vorstellungen wiesen per Tonbandansage Caroline Peters und Tobias Moretti auf die Sicherheitsbestimmungen hin und empfahlen, die Schutzmaske auch während der Aufführung und bis nach dem Applaus zu tragen. Das hielt schon bei der ersten Premiere – „Elektra“ von Richard Strauss – einige Besucher nicht davon ab, ihre Bravi lautstark und ungefiltert in die Felsenreitschule zu schleudern. Bei denen hätte selbst der Tod vulgo Peter Lohmeyer als Ansager wohl nichts genützt.
Wenigstens waren die Ovationen – wohl auch so eine Art befreiende Freudenschreie nach der langen Zwangspause – sehr berechtigt.

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