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styriarte-Chef Mathis Huber„Wir sind nicht angehalten zu jammern“

Intendant Mathis Huber im Interview: Warum er trotz Veranstaltungsverbots bis Ende Juni weiter an seine styriarte 2020 glaubt, weshalb er auf die Haltung der Kunst setzt und wieso er daheim „Corona“ hat.

styriarte-Intendant Mathis Huber (61) mit Jungstar „Corona“ © styriarte
 

Laut Regierungsverordnung darf es nun also bis 30. Juni keine Veranstaltungen geben. Was bedeutet das für Ihr Festival styriarte, das ab 19. Juni unter dem Motto „Geschenke der Nacht“ hätte losgehen sollen?

MATHIS HUBER: Unsere styriarte kann natürlich nicht so stattfinden wie angekündigt. Aber: Bundeskanzler Kurz hat ja mit Ende April einen neuen Fahrplan avisiert. Sollte der nicht schlechter sein als der jetzige, möchten wir voll einsteigen mit unseren Plänen, wie die styriarte anders aussehen könnte. Wir wollen jedenfalls versuchen, jedes Projekt zu retten und neue Formate für die Programme zu finden. Das muss freilich heißen, dass keine 1000 Menschen in einem Raum sitzen werden. Die Vorschriften werden als Rahmenbedingungen selbstverständlich gelten, und es hätte auch so keinen Sinn, unser Festival in Zeiten wie diesen konventionell am Leben zu erhalten.

Und wie unkonventionell?

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