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Wiener StaatsoperSimone Young, eine Frau fürs schwere Fach

Pionierin am Dirigierpult: Ab 2. Oktober leitet Simone Young Brittens „A Midsummer Night’s Dream“ als erste Wiener Staatsopernpremiere der Saison.

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Die in Sydney geborene Dirigentin Simone Young gilt als Spezialistin für schwere Stücke.
Die in Sydney geborene Dirigentin Simone Young gilt als Spezialistin für schwere Stücke. © Reto Klar
 

Sie werden ab 2. Oktober Benjamin Brittens Shakespeare-Vertonung "A Midsummer Night's Dream" dirigieren. Die Oper wurde 1960 uraufgeführt, was ist denn das Besondere an Britten?
Simone Young: Seine Verbindung zum Text ist sehr stark. Er hat eine eigene harmonische Sprache, die kaum zu verkennen ist. Sie wurzelt stark in den 30er-Jahren, man hört Verbindungen zu Schostakowitsch. In Midsummer Night's Dream schaut er eher zurück, macht eine Reverenz an Purcell, der ja der erste war, der den Stoff vertont hat. Britten schrieb sogar „in purcellian art“ in die Partitur, ein Begriff, den er erfunden hat. Aber Midsummer Night's Dream funktioniert auch ohne großes Vorwissen, als Theaterabend.

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