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GrazJazzNacht 2019„Jungfernfahrt“ nach Brasilien und retour

Ausnahmesaxophonist Karlheinz Miklin stellt bei der GrazJazzNacht das erste Album seines Quintetts Jazz via Brasil vor.

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Liebt Südamerika: „Carlito“ Miklin © Peter Purgar
 

Eigentlich ist der Kärntner in Graz ja Argentinier. 1984 wurde Karlheinz Miklin zu einem Festival nach Mar del Plata eingeladen, seitdem trägt der Austriaco den Spitznamen Carlito und hält seit 1988 sein Quinteto Argentina als Fünferbande eng zusammen.

Aber natürlich wagt der Saxophonist und Flötist, der in immer spannenden Varianten die Working-Group-Stärken pflegt, als wacher, neugieriger Geist gern „Seitensprünge“. In dem Fall ist es ein Sprung über die Grenze, von Argentinien hinüber nach Brasilien. Dort ist Miklin in den letzten Jahren ebenfalls häufig aufgetreten und wollte Samba, Bossa & Co auch daheim nicht missen, also lud er hier tätige brasilianische Talente Anfang 2015 zu einem seiner „Specials“ im Grazer Stockwerkjazz ein.

Da sprangen die Funken über und erloschen nicht mehr. Gitarrist Marco Antonio da Costa, Gitarrist und Posaunist Emiliano Sampaio, Schlagzeuger Luis André Carneiro de Oliveira sowie Bassist Michael Ringer sind die jungen Löwen, die mit dem alten Hasen das Projekt Jazz via Brasil fortentwickeln. Wie weit es schon gediehen ist, kann man nun auch auf dem ersten Album des Quintetts nachhören: „Medio Azul“ beginnt mit einer kraftvollen „Samba Nueva“, womit die Richtung schon vorgegeben ist: feurige brasilianische Folklore, melancholische argentinische Einsprengseln und avancierter europäischer Jazz unter einem (Zucker-)Hut.

„Mit diesen profunden ,Native Speakers‘ zu spielen, ermöglicht es mir, der Essenz dieser herrlichen Musik noch näherzukommen“, schwärmt Miklin im Booklet über die „Jungfernfahrt“ Richtung Brasilien. Erster Ankerplatz morgen (15. März)  bei der CD-Präsentation im Rahmen der Grazer JazzNacht.

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