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9. Regie- und BühnenbildwettbewerbRing frei für den nächsten Ring Award!

Mozarts Meisterwerk „Don Giovanni“ ist die Wettbewerbsoper beim „Ring Award 20“ in Graz, bei dem erstmals auch freie Experimente erlaubt sind.

Präsentation des „Ring Award“ mit Nora Schmid, Heinz Weyringer und Iris Laufenberg © Ring Award/Nicolas Galani
 

Das Wagner Forum Graz um Heinz Weyringer erweist sich seit seiner Gründung 1995 auch als Startrampe für den Theaternachwuchs. Und speziell der 1997 vom Verein initiierte triennale „Ring Award“ hat an Katapultkraft ständig dazugewonnen. 1239 Teilnehmer/581 Teams aus 49 Nationen, die bisher beim Regie- und Bühnenbildwettbewerb teilnahmen, sind ebenso Nachweise für das weltweite Ansehen wie die aus ihm hervorgegangenen Sieger, die längst international reüssieren – etwa Tobias Kreuzer oder Tatjana Gürbaca, die 2019 („Tannhäuser“) und 2020 („Ring“) für Bayreuth die wichtigen Inszenierungen liefern werden.

Gestern(21. November) präsentierte Weyringer mit den Grazer Intendantinnen Nora Schmid (Oper) und Iris Laufenberg (Schauspielhaus) den „Ring Award 20“. Die neunte Ausgabe stellt den Teilnehmern im Alter bis zu 35 Jahren Mozarts „Don Giovanni“ als Wettbewerbsoper zur Aufgabe, konkret den 2. Akt. Erstmals muss nicht nur streng nach Libretto inszeniert werden, es sind auch szenische wie musikalische Experimente erlaubt: „Wir folgen damit einem Trend im Musiktheater und ermöglichen Freiräume. Und wer, wenn nicht die Jungen, soll diese nutzen?“, erklärt Weyringer.

Neu ist auch, dass an den acht Probentagen, in denen die drei Finalteams ihre Ideen umsetzen müssen, neben dem bewährten Gesangsteam aus dem Grazer Opernstudio auch Solisten vom Theater an der Wien und der Deutschen Oper Berlin zur Verfügung stehen.

Die 20-köpfige Jury um die Vorsitzende Nora Schmid, besetzt unter anderem mit Kalibern wie Serge Dorny (Opéra de Lyon) oder Stefan Herheim (Regisseur, Oslo/Berlin), wird in einem Dreistufenverfahren über die Projekte urteilen und insgesamt 52.500 Euro an Preis- und Anerkennungsgeldern vergeben. Zudem gibt es Angebote von mehreren Häusern für Inszenierungen und Bühnengestaltungen.

Was wünscht sich Weyringer für den „Ring Award“ Nr. 9, der wieder mit den Bühnen Graz und der Kunstuniversität veranstaltet wird? „Dass wir, obwohl wir nicht die beantragte Förderungssumme erhalten haben und sparen müssen, weiterhin die bisher aufgebaute hohe Qualität gewährleisten und große Aufmerksamkeit, Breite und Tiefe erreichen können.“

„Ring Award 20“: Semifinale im Jänner 2020, Finale am 27. und 28. Juni 2020. www.ringaward.com

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