Premierenkritik
"Pelleas et Melisande" an der Staatsoper
Ein Vierteljahrhundert hat man sie am Ring nicht gespielt, diese Oper, die ganz allein steht in der Tradition ihrer Gattung. "Pelleas et Melisande" von Claude Debussy ist Musiktheater gewordene Malerei, ein Meisterwerk düsteren symphonischen Impressionismus. Am Sonntag feierte die Staatsoper damit die letzte Opernpremiere der Saison und ließ sich vom Publikum dafür zurecht belobigen.
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