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Film der Woche"Judy": Eine oscarreife Performance von Renée Zellweger

„Bridget Jones“-Heldin „Bridget Jones“-Heldin Renée Zellweger liefert in Rupert Goolds Biopic über Hollywood-Legende Judy Garland eine fulminante Darstellung des verglühten Bühnenstars ab.

Brilliert gesanglich und spielerisch: Renee Zellweger als Judy Garland © (c) David Hindley
 

Bewertung: ****

Was, wenn ich es nicht schaffe?“ Einst für ihre Rolle als Dorothy in „Der Zauberer von Oz“ vom Publikum gefeiert, kräht 30 Jahre später kein Hahn mehr nach Judy Garland. Finanziell und psychisch am Ende, lässt sich die einstige Leinwand-Ikone im Winter 1968 zu einem Bühnenengagement in einem britischen West-End-Theater überreden. Ihre Nerven vor dem ersten Live-Auftritt des Gastspiels liegen blank – Alkohol und Tabletten sind ihre ständigen Wegbegleiter. Allen Selbstzweifeln zum Trotz beweist das „kleine Mädchen mit der großen Stimme“, dass es sich nach all den Jahren immer noch in die Herzen der Fans singen kann. Selbst ihr Traum von der großen Liebe scheint plötzlich in Herzschlagweite: Judy stürzt sich in eine wilde Romanze mit dem Taugenichts Mickey (Finn Wittrock), der seine eigenen Karrierepläne verfolgt.

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