Filmkritik"Die Taschendiebin": Jede(r) betrügt jede(n)

Park Chan-wooks koreanisches Märchen als Thriller mit fein austarierter Bildsprache. Neu im Kino.

Eine Zeitreise in die koreanische Provinz der 1930er: Park chan-wooks neuer Film © Koch Films
 

In einem Landhaus irgendwo in der koreanischen Provinz in den 1930er-Jahren, halb im englischen, halb im japanischen Stil, lebt die junge und reiche japanische Adelige Hideko (Kim Min-hee). Sie wird von ihrem koreanischen Onkel Kouzuki (Cho Jin-woong) bewacht. Ein Gangster, der sich als Graf Fujiwara (Ha Jung-Woo) ausgibt, heckt einen Plan aus, um an Hidekos Vermögen zu gelangen.

Die Taschendiebin Sookee (Kim Tae-ri) soll als Dienstmädchen eingeschleust werden. Regisseur Park Chan-wook verbindet mit einer fein austarierten Bildsprache koreanische Geschichte mit dem Zueinanderfinden zweier Menschen. Unterm Strich bleibt als Botschaft stehen: Alle betrügen alle, Männer sind große Gauner.

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