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"Quo vadis, Aida?"Regisseurin Jasmila Žbanic: „Für uns ist Srebrenica nicht Geschichte“

Die oscarnominierte österreichische Koproduktion „Quo Vadis, Aida?“ läuft derzeit im Kino. Regisseurin Jasmila Žbanic über den Genozid von Srebrenica, ihren Film und Peter Handkes serbische Orden.

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Regisseurin Jasmila Žbanic © AP
 

Wie lange haben Sie für Ihren Film über den Genozid von Srebrenica gebraucht?
JASMILA ŽBANIC: Ich habe lange über Srebrenica nachgedacht. Seither trage ich den Schock und das Gefühl des totalen Verrats durch die Vereinten Nationen in mir. Ich verfolgte das Drama der Frauen, die nach ihren verschwundenen Söhnen und Vätern suchten. Fünf oder zehn Jahre hofften sie, diese zu finden. Als man Massengräber entdeckte, verloren sie jede Hoffnung. Sie fokussierten darauf, ihre Leichen zu finden. Aber bis heute bleiben 1000 der Opfer vermisst. Für uns ist Srebrenica nicht Geschichte. Vor zehn Jahren dachte ich daran, dass jemand einen Film darüber machen sollte. Ich dachte erst nicht an mich. Vor fünf Jahren begann ich dann, das Buch zu schreiben.

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Danke für Ihr Verständnis.

FRED4712
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Lesenswert?

handke.....

schon längst ein anderes Wort für..........