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Jean-Luc Godard wird 90Erneuerer und ewiger Widerborst des Kinos

Kaum ein Regisseur hat den Gang der Filmgeschichte so beeinflusst wie Jean-Luc Godard. Der Versuch einer Annäherung in siebeneinhalb Kapitel an einen Titanen des Kinos, der am Donnerstag, den 3. Dezember, 90 Jahre wird.

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Jean-Luc Godard im Jahr 2018 © APA/AFP/MIGUEL MEDINA
 

1 Der Erneuerer des Kinos.

Ende der 1950er drehte eine Gruppe junger Franzosen das Kino auf links. Es waren Filmverrückte, die ihre Leidenschaft in der Zeitschrift „Cahiérs de Cinema“ lodern ließen, bevor sie selbst hinter die Kamera drängten. Sie hassten französische Filme, sie liebten Hollywood und änderten als „Nouvelle Vague“ die Filmgeschichte. Unter ihnen: Jean-Luc Godard. Sein Debüt 1960 war ein Erdbeben. Die Gangstergeschichte „Außer Atem“ ist voller „falscher“ Schnitte und Kameraperspektiven. Godard brach die Regeln des Kinos mit dem Furor dessen, der diese gar nicht beherrscht. Erfüllt von der Verachtung für Konventionen zeigt das Debüt die Experimentierfreudigkeit des Regisseurs.

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