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Love Parade und VerbrechenConstantin und "Süddeutsche" planen Filme

Constantin Film will ausgewählte Recherchen der "Süddeutschen Zeitung" ins Fernsehen oder ins Kino bringen.

Das erste Kooperationsprojekt soll eine dreiteilige Dokumentation über die Love Parade sein, bei der vor zehn jahren 21 Menschen starben © AFP (INA FASSBENDER)
 

Die Filmproduktionsfirma Constantin und die "Süddeutsche Tageszeitung planen Kooperationen." Das erste Projekt sei eine dreiteilige Dokumentation über die Love Parade, teilte Constantin mit. Der in den Anfangsjahren erfolgreiche Techno-Umzug endete 2010 mit einem schrecklichen Unglück, bei dem 21 Menschen starben und Hunderte schwer verletzt wurden.

Co-Autor und Berater des Vorhabens werde der SZ-Redakteur Bernd Dörries sein, der damals vom Unglücksort berichtete. Auch Fernseh- und Kinofilme sowie Serien sind im Rahmen der Kooperation angedacht, darunter eine Spielfilmreihe mit dem Titel "German Crime". Sie soll laut Constantin spektakuläre deutsche Kriminalfälle der vergangenen 30 Jahre erzählen, angereichert mit bisher unbekannten Hintergründen aus journalistischen Recherchen. Die "SZ"-Autoren sollen die Produzenten und Drehbuchautoren dabei exklusiv beraten.

"Das wahre Leben schreibt vielfach die besten Geschichten", sagte Oliver Berben, Vorstand für TV, Entertainment und digitale Medien der Constantin Film. "Daraus faktenbasierte zeitgemäß und hochwertig produzierte Formate zu erschaffen, die die Zuschauer nicht nur unterhalten, sondern auch informieren, darauf freuen wir uns sehr."

Ähnlich äußerte sich Stefan Hilscher, Geschäftsführer der Süddeutsche Zeitung GmbH: "Die Süddeutsche Zeitung hat spannende Stoffe, deren Übersetzung in TV und vielleicht sogar Kinofilme lohnt." Er freue sich auf eine Zusammenarbeit, die faszinierende Inhalte und fundiert recherchierte Zusammenhänge mit filmischen Mitteln darstellen werde.

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