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Zu viel EnglischÖsterreichs Oscar-Kandidat "Joy" wurde disqualifiziert

Österreichs Oscar-Kandidat "Joy" scheiterte an einer Sprachqoute: Der Film von Sudabeh Mortezai wurde von der „Academy“ disqualifiziert.

INTERVIEW MIT REGISSEURIN SUDABEH MORTEZAI
Regisseurin Sudabeh Mortezai © APA/HANS PUNZ
 

Österreichs Oscar-Kandidat "Joy" scheiterte an einer Sprachqoute: Der Film von Sudabeh Mortezai, der als Beitrag Österreichs in das Rennen um den Auslands-Oscar gehen sollte, wurde von der „Academy“ disqualifiziert. Das berichtet der Hollywood Reporter.

Der Grund: Anwärter für den "besten fremdsprachigen Film" müssten vorrangig in einer anderen Sprache als Englisch gesprochen werden, das verlangen die Richtlinien. In "Joy" seien aber zwei Drittel der Dialoge in englischer Sprache.

"Joy" erzählt von einer jungen Frau aus Nigeria, die in Wien als Prostituierte arbeitet. Mit dem Geld möchte sie ihre Tochter und ihre Familie in Namibia finanziell unterstützen, andererseits muss sie noch bei "Madame",  ihrer Zuhälterin, ihre Schulden abbezahlen und sich freikaufen. Kurz, bevor ihre Freiheit in greifbarer Nähe ist, bekommt sie von Madame die Verantwortung für ein junges nigerianisches Mädchen, das sich nicht mit ihrem Schicksal abfinden möchte. Der Film erzählt von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung.

Der Film hat schon mehrere Preise erhalten, so wurde er unter anderem als "Bester Film" beim London Film Festival 2018 ausgezeichnet, bekamt den "Silver Hugo Special Prize" beim Chicago International Film Festival und den Wiener Filmpreis bei der Viennale 2018.

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