Schon seine erste Saison 2016 eröffnete Holger Bleck mit einer "Carinthischen Wassermusik", die damals der deutsche Komponist Renald Deppe beisteuerte – künftig sollten Kirchenoper und Carinthische Wassermusik abwechselnd auf dem Programm stehen. Die Carinthische Wassermusik 2018 wurde von der Südtiroler Komponistin Manuela Kerer komponiert, danach gab es – wohl auch pandemiebedingt – eine Pause. Mit der dritten Auflage nimmt Bleck nun Abschied vom Festival: Am 8. Juli eröffnet der CS mit "einer ganz und gar Carinthischen Wassermusik", für die der Autor Antonio Fian und der Saxofonist Wolfgang Puschnig eine Kurzoper geschrieben haben. Die führt heuer in die Ossiacher Tauern zur Filialkirche St. Anton und zum Tauernteich. Eine bekannte Kärntner Sage erzählt von einer Wassernixe, die das Tauernkirchlein zur Buße errichtet haben soll, um die Tötung eines jungen Fischers und seiner Frau zu sühnen. Inszeniert wird die Carinthische Wassermusik als Stationendrama, das von der Filialkirche bis zum Teich führt, der Eintritt ist frei.