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Vom Wörthersee ins HarzgebirgeDer Pyramidenkogel-Turm bekommt einen kleinen deutschen Bruder

In Torfhaus, unweit des sagenumwobenen Brocken, erfolgt am 31. Mai der Spatenstich für Deutschlands höchsten Holzturm. Entworfen haben ihn die beiden Kärntner Dietmar Kaden und Markus Lackner, die schon am Wörthersee ein bauliches Glanzlicht setzten.

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Ein gewundenes Fünfeck: der Harzturm des Kärntner Duos Kaden/Lackner © Visualisierung Kramer
 

Der Harz ist das höchste Gebirge Norddeutschlands und eine sagenumwobene Gegend. Rund um den 1141 Meter hohen Brocken sollen Berggeister und Hexen ihr Unwesen treiben – vor allem in der Walpurgisnacht, wie Goethes „Faust“ zu entnehmen ist. Auch der Dichterfürst wanderte gerne durch das waldreiche Mittelgebirge, ebenso wie Heinrich Heine, der dem Harz ein eigenes Büchlein widmete. Heute tummeln sich hier zahllose motorisierte Ausflügler, denen schon bald eine neue Attraktion geboten wird – dank der Vision zweier Kärntner. 2013 hatten der Klagenfurter Architekt Dietmar Kaden und der Villacher Tragwerksplaner Markus Lackner gemeinsam mit ihrem Kollegen Markus Klaura den Pyramidenkogelturm aus der Taufe gehoben – eine bauliche Meisterleistung, die nun im ehemals innerdeutschen Grenzgebiet von Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt wiederholt werden soll.

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