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InterviewGünter Schmidauer: „Fantasieren ist der Beginn allen Fortschritts“

Der Kärntner Schriftsteller Günter Schmidauer hat seinen jüngsten Essayband der „anderen Seite der Vernunft“ gewidmet. Ein Gespräch über Intuition, grüne Gläser und Hermann Hesse.

Günter Schmidauer: „Es ist da etwas hochgespült worden, von dem ich nicht weiß, ob es Geschenk oder Fluch ist" © Wieser/KK
 

Wie geht es Ihnen als Schriftsteller in Zeiten wie diesen?
GÜNTER SCHMIDAUER: Es geht mir gut, weil ich keinen Zwang empfinde, mich nach außen zu bewegen. Sondern ich bewege mich dorthin, wo ich immer schon hin wollte, zu mir selbst. Aus der Lust an der Versenkung und der Entschleunigung ist auch meine Befassung mit Dingen entstanden, die nicht mit dem Verstand erfassbar sind. Es ist da etwas hochgespült worden, von dem ich nicht weiß, ob es Geschenk oder Fluch ist.

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