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Kritik StadttheaterDie "Alcina" überzeugte auch mit "Mini-Orchester"

Fast das ganze Orchester in Quarantäne, trotzdem konnte die "Alcina" im Stadttheater Klagenfurt Premiere feiern. Das spielfreudige und sängerisch exzellente Ensemble begeisterte.

Kiandra Howarth ist eine strahlende Titelheldin © (c) ARNOLD POESCHL/Stadttheater
 

Georg Friedrich Händels Opern sind lang, sehr lang sogar. Deswegen werden sie immer wieder gekürzt. Aber die fast dreieinhalbstündige Oper „Alcina“ auf rund 100 Minuten zu kürzen, ist doch ein Kunststück. So geschehen am Stadttheater Klagenfurt, wo der Dirigent Attilio Cremonesi und die Regisseurin Florentine Klepper gemeinsam den Rotstift ansetzten, denn coronabedingt muss das Werk ohne Pause gespielt werden. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, die Geschichte wirkt trotzdem geschlossen und hat keine besonders merkbaren Brüche.

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