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Der Ö-Slam zum NachlesenSarah Anna Fernbach ist österreichische Poetry Slam-Meisterin 2018

Österreich hat eine neue Poetry Slam-Meisterin: Sarah Anna Fernbach! Im Teamfinale gewann das Wiener Duo "Kirmes Hanoi". Fünf Stunden lang kämpfte die Créme de la Créme der österreichischen Slam-Poeten in Klagenfurt um den Sieg.

Sarah Anna Fernbach
Die große Gewinnerin des Abends: Sarah Anna Fernbach © Markus Traussnig
 

Der Sieger der Österreichischen Poetry Slam-Meisterschaften 2018 steht fest! Es ist Sarah Anna Fernbach! Die 20-jährige Oberösterreicherin aus Pasching überzeugte das Publikum mit ihrem Abgesang auf kitschige Romantik. Fernbach ist im Slam-Business keine Unbekannte: Sie hat heuer im September in Paderborn bereits die deutschsprachige Poetry Slam-Jugendmeisterschaft gewonnen.

Die 26-jährige Agnes Maier (Steiermark), die in ihrem Text die Menstruationstassen hochleben ließ, gewann den zweiten Platz und der 22-jährige Emil Kaschka aus Tirol eroberte mit seinem feinfühligen Text über einen Bäckereibesuch Platz Nummer drei.

Livestream von Einzel-Finale zum Nachschauen

Auch das Teamfinale ist geschlagen: "Kirmes Hanoi" setzte sich mit 87,2 Punkten gegen das Konkurrenzteam "Nothing in Common" (84,4 Punkte) durch. Henrik Szanto (30) und Jonas Scheiner (28) sind echte Profis: Sie haben im Vorjahr die Staatsmeisterschaften in Wien organisiert. Die beiden Wiener Poeten (Szanto hat ungarisch-finnische Wurzeln und Scheiner stammt aus Deutschland) bedankten sich nach der Verkündung bei ihren Kollegen, den Zusehern und auch bei ihren Eltern. Gewonnen haben sie die erste Entscheidungsrunde mit einem sozialkritischen Text über Armut und Kinderarbeit. Die zweite Runde entschieden sie dann mit einem humorvollen Text über die Liebe (zu ihrem Bademantel) für sich.

Livestream vom Team-Finale zum Nachschauen

Um den Sieg im Einzelfinale kämpften: Emil Kaschka (Innsbruck), Christine Teichmann (Graz), Käthl (Innsbruck), Katharina Wenty (Wien), Sarah Anna Fernbach, Tara Meister (Klagenfurt), Stefan Abermann (Tirol/Vbg), Agnes Maier (Steiermark), Ksafa (Salzburg) und Paul Petritsch (Stmk/Ktn).

Knapp am Sieg vorbei schrammte im Gruppenfinale übrigens das Team "Nothing in Common", bestehend aus der Grazerin Christine Teichmann und Florian Supè. Die beiden waren für ihren Auftritt in die Rolle eines Mutter-Sohn-Gespanns geschlüpft.

Christine Teichmann und Florian Supè.
Platz Nummer zwei: Christine Teichmann und Florian Supè. Foto © Markus Traussnig

Und hier nochmals die glücklichen Sieger vom Teamfinale: Henrik Szanto und Jonas Scheiner lassen sich von ihren Kollegen auf Händen tragen.

So sehen Sieger aus: Henrik Szanto und Jonas Scheiner Foto © Markus Traussnig

Wer sich ein Bild von dem Finale machen möchte, kann sich in der nachfolgenden Bilderserie einen Eindruck verschaffen.

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