Das heurige Jahr hat für Wolfgang Mitterer im wahrsten Sinn des Wortes ausgezeichnet begonnen: Ende Jänner durfte der Osttiroler Komponist den Österreichischen Filmpreis für seine Musik entgegen nehmen, die er für Michael Glawoggers letzte Dokumentation „Untiteld“ geschrieben hat.
Dass das Jahr erfolgreich weitergegangen ist, hat indirekt ebenfalls mit dem 2014 überraschend verstorbenen Filmemacher zu tun: Glawogger war mit seinem Regie-Kollegen Michael Sturminger befreundet. Und dieser hat Mitterer heuer gebeten, für den rundum erneuerten Salzburger „Jedermann“ die Bühnenmusik beizusteuern. Geworden ist es ein „buntes Ding mit vielen Blechbläsern und Streichern, eine Mischung aus großen Melodien und elektroakustischen Einspielungen“, so Mitterer, der als Komponist regelmäßig in den Grenzbereichen von Neuer Musik, Jazz, Klassik, New Wave und Volksmusik unterwegs ist und akustische Instrumente mit elektronischen Ensembles verbindet.
Im Porträt
Das Spiel mit Beethoven und Jedermann
Wolfgang Mitterer gilt als Pionier der elektroakustischen Musik. Heuer wurde der aus Osttirol stammende Komponist mit dem österreichischen Filmpreis ausgezeichnet, hat die Musik für den "Jedermann" geschrieben und gerade ein neues Album vorgelegt.
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