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KritikenTiroler Festspiele: Zwei Gründe, nach Erl zu reisen

Gier und Niedertracht zerstören die Welt: die Festspiele Erl zeigen das exemplarisch mit Werken von Wagner und Humperdinck.

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++ HANDOUT ++ TIROLER FESTSPIELE ERL: PREMIERE 'DAS RHEINGOLD'
Toll besetzt: Wagners "Das Rheingold" bei den Tiroler Festspielen Erl © APA/XIOMARA BENDER
 

Auf der Grünen Wiese zwischen Tirol und Bayern Wagners Ring-Tetralogie stemmen zu wollen, ist ein ehrgeiziges Unterfangen. Gustav Kuhn, der so umtriebige wie despotische und übergriffige Gründungschef des Festspiels, hatte das Riesenopus einst ohne das Netzwerk eines Opernhauses auf die Bühne des für Passionsspiele errichteten Rundbaus gewuchtet. Nach seinem unrühmlichen Abgang übernahm Frankfurts Opernchef Bernd Loebe die Leitung. Er kann bei seinem Versuch, bis 2023 den gesamten „Ring des Nibelungen“ zu schmieden, auf Logistik und Personal seines Hauses zurückgreifen.

Kommentare (1)
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Lodengrün
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Ein klassischer heller Bariton

wie er im Buche steht macht Wotan. Ein Wotan wie Tomlinson es war, also ein Bass, tat sich schwer mit der hohen Lage. Also ein Bass-Bariton im Sinne von George London wäre fein. Und von denen hatten wir viele (Hotter, Stewart, Adam,…) und haben wir noch welche. Aber dieses Timbre unterscheidet sich in nichts von jenem von Alberich. Und das ist nicht gut. Das wäre in etwa so als wären alle Damen im Giovanni mit Sopran besetzt.