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InterviewMartin Kušej: "Mir fehlt hier die Konfliktfähigkeit"

Burgtheater-Direktor Martin Kušej über das Ende des langen Kultur-Lockdowns, seine Theaterpläne nach Corona und was ihn an Österreich noch immer schockiert.

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Martin Kušej auf der Probebühne des Burgtheaters: Ärger über den langen "Stand-by-Modus" © Akos Burg
 

Seit Mittwoch dürfen die Theater wieder spielen. Die Lockerung war überfällig, meint Burgtheater-Direktor Martin Kušej, zumal längst belegt sei, dass von Theatern mit ihren Sicherheitskonzepten keine Gefahren ausgehen. Seit Herbst 2019 leitet der Kärntner Slowene das größte deutschsprachige Sprechtheater. Viel hat er seither von „seiner“ Burg noch nicht zeigen können.

Kommentare (3)
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burschi0815
0
3
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Wolfsberg

Martin Kusej ist wohl in Wolfsberg geboren, nicht in Wolfsburg.

KleineZeitung
0
3
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Aufmerksamer Leser

Da haben Sie natürlich recht! Danke für den Hinweis.
Freundliche Grüße aus der Redaktion

zweigerl
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2
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Posttheater

Was ist "Postdramatik"? Dass die Situation des Theaters dramatisch ist? Dem Burgtheaterdirektor ist zum 60er zu gratulieren, aber seine Versuche, das alte politische Theater zu implementieren und die ohnehin eksaltierte, mit Unappetitlichkeiten gewürzte Kunstsprache auf der Bühne noch einmal zu zu verunverständlichen durch Vielsprachigkeit (!), läutet das Ende des Bühnengetrappels ein. Auch die "cancel culture", mitgetragen von zahlreichen Theaterregisseuren, macht nun dem klassischen Stückerepertoire den Garaus. Die Forderung nach noch mehr staatlichen Subventionen wird daher nur funktionieren, wenn auch die touristische Umwegrentabilität des Burgtheaters wieder funktioniert. Auch in diesem Punkt lässt der Städtetourismus nicht allzu viel hoffen.