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Nachtkritik"Fräulein Julie" am Akademietheater: Der Lack ist ab, das Badezimmer glänzt

Kurz und bündig und psychologisch aufgeladen: Strindbergs „Fräulein Julie“ in der Regie von Mateja Koležnik.

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++ HANDOUT ++ AKADEMIETHEATER: ´FR�ULEIN JULIE´
Maresi Riegner (Julie) und Itay Tiran © (c) APA/SUSANNE HASSLER-SMITH (SUSANNE HASSLER-SMITH)
 

Nach einer guten Stunde inszenierten die Platzanweiserinnen den geordneten Abgang der Theaterbesucher und Burgtheaterdirektor Martin Kušej warf im Vorbeigehen ein „Schön, dass Sie gekommen sind“ von der Bühne. Und im Nu verflogen war auch dieser erste Theaterabend nach den langen Monaten des Lockdowns, wenngleich die Interpretation der slowenischen Regisseurin Mateja  Koležnik eine psychologisch harte Nuss ist. Im Kokon aus Licht (Norbert Piller), Musik (Michael Gumpinger) und Choreografie  (Matija Ferlin) zerbröselt diese Julie von der ausgelassenen jungen Frau zum Nervenbündel, das sich aber vermutlich doch nicht unterkriegen lässt. Heutzutage wäre ein One Night Stand nicht der Rede wert,  ob Julie die Verwicklungen nach der Mittsommernacht mit Jean in den Selbstmord  treiben, bleibt hier offen.

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