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Nachtkritik ToscaWie Anna Netrebko einen leeren Saal erobert

Die Staatsoper spielte nur für Fernsehpublikum Puccinis "Tosca" mit der fantastischen Anna Netrebko, dem souveränen Yusif Eyvazov und einem dämonischen Wolfgang Koch. Ein Abend, der ein volles Haus verdient hätte.

Anna Netrebko und Yusif Eyvazov
© Staatsoper
 

An solchen Abenden machen Schwarzhändler sonst ihr großes Geschäft. Anna Netrebko kann singen, was sie will, das Haus ist voll, die Kassen auch. Am Sonntag sang sie zum ersten Mal in Wien Puccinis "Tosca", an ihrer Seite ihr Mann. Yusif Eyvazov ist ebenfalls zum ersten Mal in Wien als Maler Caravadossi zu hören. Auch Wolfgang Koch hat an der Staatsoper noch nie den Scarpia gesungen, die Rolle des finstersten Polizeidirektors der Operngeschichte.

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