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NachtkritikBernhards "Der deutsche Mittagstisch" an der Josefstadt: schaurig-schön, doch nicht ganz heutig

Claus Peymann hat an der Josefstadt Thomas Bernhards "Der deutsche Mittagstisch" inszeniert. Serviert wird "Nazisuppe". Nichts daran ist überraschend, aber vieles enorm unterhaltsam.

"Der deutsche Mittagstisch" am der Josefstadt © Josefstadt/Philine Hofmann
 

Auch das ist Hagiographie: Über der Bühne ein Porträt des Autors, grinsend, gehörnt und mit rotglitzernden Augen. Das Bild zeigt ihn bei Zerquetschen zweier dicker kleiner Putten, bis das Blut spritzt. Österreich: ein Splattermovie, mit Thomas Bernhard in der Täterrolle, so hat das lange gut funktioniert.

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