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Olga NeuwirthBejubelte "Orlando"-Uraufführung in Wien

Willkommen in der musikalischen Wunderkammer! Die Uraufführung von Olga Neuwirths "Orlando" an der Wiener Staatsoper geriet zum dichten, atmosphärischen, hoch konzentrierten Musiktheater-Ereignis. Dass es kein Triumph wurde, ist der zerfransten Ausdehnung von Virginia Woolfs Geschichte eines Adeligen geschuldet.

Szenenbild von Olga Neuwirths "Orlando" © Staatsoper/Pöhn
 

Freilich gibt es Opernkomponistinnen. Aber man muss sie schon mit der Lupe suchen: von der Renaissance-Künstlerin Francesca Caccini über die französische Romantikerin Louise Bertin bis herauf zu Adriana Hölszky, Isabel Mundry oder Kaija Saariaho. Bis zur Vorarlbergerin Johanna Doderer, die schon sieben Musiktheater-Stücke in ihrem Werkverzeichnis hat. Oder zum „Wunderkind“ Alma Deutscher (13), die als Elfjährige ihre Oper „Cinderella“ schrieb und diese im Jänner 2018 auch in reduzierter Kinderfassung auf die Studiobühne der Wiener Staatsoper brachte. 

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