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Premierenkritik aus SalzburgDoppelmord und Selbstmord an der Tankstelle

Großes Kino: Simon Stone erzählt in der Rarität "Médée" von Luigi Cherubini im Filmstil schlüssig eine heutige Familientragödie. Unter Thomas Hengelbrock und den Wiener Philharmonikern brilliert Elena Stikhina (32) in der Titelrolle.

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Tödliche Schlussszene: Elena Stikhina als Médée in Simon Stones Inszenierung © Salzburger Festspiele/Thomas Aurin
 

Kindsmord durch die Mutter ist das unvorstellbarste aller Verbrechen. Zauberin Medea begeht ihn. Denn sie hat alles verloren: Vater, Bruder, Heimat, Ehe, Ehre, Hoffnung, Gesicht... Die grausame Geschichte der Furie und Rächerin aus der Antike verarbeitete auch Luigi Cherubini - nämlich in seiner Oper "Médée", über die Johannes Brahms sagte, sie sei das, "was wir Musiker unter uns als das Höchste in dramatischer Musik anerkennen“.

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