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Festwochen-Premiere"La vita nuova" als weihevolles Hohelied auf die brauchbare Kunst

Romeo Castellucci tritt im Industrie-Ambiente der Wiener Gösserhallen mit „La vita nuova“ zur Rückeroberung verworfenen künstlerischen Territoriums an.

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Das Autowrack als Altar der brauchbaren Dinge: Romeo Castelluccis "La vita nuova" © Festwochen/Stephan Glagla
 

Ein Mann betritt eine Garage voll zugedeckter Autos, legt den Arbeitsoverall ab, schlüpft in ein Priesterkleid, vollzieht mit vier weiteren Männern, unter Vogelgezwitscher und Gedröhn, im Schein flackernder Neonröhren Reihen stummer Rituale: Gesten der Anbetung und Abwehr, Tableaux vivants, die von Verbundenheit und Aufbruch erzählen.

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