UrgewaltBirgit Minichmayr erhält den Großen Diagonale-Schauspielpreis 2019

Die Schauspielerin Birgit Minichmayr erhält am 19. März den Großen Diagonale-Schauspielpreis in Graz. Sie wird ihn persönlich entgegennehmen.

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Birgit Minichmayr Diagonale Großer Diagonale-Schauspielpreis
Ihr haftet seit jeher das Label Urgewalt an: Birgit Minichmayr © APA/AFP/JOHN MACDOUGALL
 

Sie gilt international als die große Konstante: die Schauspielerin Birgit Minichmary. Das Filmfestival Diagonale verleiht ihr 2019 den Großen Diagonale-Schauspielpreis bei der Eröffnung am 19. März. "Nicht ohne Grund wird ihr seit jeher das Label „Urgewalt“ umgehängt – eine Zuschreibung, die sich positiv verstanden in mannigfaltigen Auszeichnungen für ihre herausragenden schauspielerischen Leistungen ausdrückt", skizziert es die Diagonale in einer Aussendung.

„Birgit Minichmayr zieht einen sofort in ihren Bann – man kann den Blick nicht von ihr lassen, so außergewöhnlich ist ihre Kraft. Mit ihrem Spiel, mit ihrer Präsenz hat sie österreichischen genauso wie internationalen Produktionen zu unvergleichlicher Intensität verholfen. Eine starke Schauspielerin und Persönlichkeit, die zu beehren es uns ein Vergnügen ist“, so die Jury in einem ersten Statement. Die Schauspielerin war auf der Leinwand zuletzt in "Der Untergang" (2004), "Kirschblüten" (2008), "Der Knochenmann" (2009), "Das weiße Band" (2009), "Gnade" (2012) oder "Tiere" (2015) zu sehen.

Das Publikum darf sich bei der diesjährigen Diagonale im März auch auf eine weitere Begegnung mit Birgit Minichmayr auf der Leinwand freuen: In Emily Atefs mehrfach prämiertem Film "3 Tage in Quiberon" verkörpert sie die beste Freundin von Romy Schneider – für die exzellente Darbietung in einer Nebenrolle erhielt Minichmayr den Deutschen Filmpreis. Im Wettbewerb der Diagonale’19 kommt zudem der Kurzfilm "Die Sünderinnen vom Höllfall" von Veronika Franz und Severin Fiala zur Aufführung. 

Minichmayr wurde 1977 geboren und wuchs in der Nähe von Linz auf. Bereits während ihrer Schauspielausbildung am Max Reinhardt Seminar wurde sie am Burgtheater engagiert, sie debütierte 1999 als Dirne in Schnitzlers Drama "Der Reigen". Sie war fest an der Volksbühne Berlin, am Burgtheater sowie am Residenztheater in München engagiert. Sie arbeitete mit Regiegrößen wie Frank Castorf, Klaus Maria Brandauer, Dimiter Gotscheff, René Pollesch, Stephan Kimmig, Luc Bondy und Martin Kušej zusammen und avancierte zur gefeierten Bühnendarstellerin.

Das Kunstwerk, das ihr bei der Diagonale unter Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber überreicht werden wird, wird von Ashley Hans Scheirl gestaltet.

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